Belgien setzt seinen Kampf gegen Beutekisten fort

31.08.2018 - Rita Sherman

Belgien geht scharf gegen Beutekisten vorNach dem weltweiten öffentlichen Aufschrei gegen bezahlte Beutekisten in Videospielen, haben die Länder überall versucht, ihre Haltung zur Situation zu bestimmen. Die Belgische Glücksspielkommission, auch BGC genannt, war schneller als andere Länder. Die offizielle Position ist, da Kinder durch bezahlte Beutekisten effektiv ins Visier genommen werden, was als Glücksspiel gilt, dass sie illegal sind.

Drei spezifische Spiele wurden vom BGC zitiert, und diese 3 waren nicht nur einige der beliebtesten Spiele weltweit, sondern auch solche, die über ihre integrierten Beutekisten-Systeme atemberaubende Einnahmen erzielen. Die Spiele waren Overwatch, erstellt von dem äußerst erfolgreichen Online-Spiele-Softwareentwickler Blizzard Entertainment, Counter Strike Global Offensive, auch bekannt als CS:GO, entwickelt vom weltweit respektierten Valve, sowie die von EA entwickelte Serie von Fußball-Videospielen, die von der FIFA lizensiert wurden.

Beutekisten wurden entfernt

Nach der endgültigen Entscheidung über die Situation erklärte die BGC, dass, wenn die Spiele nicht geändert würden, ernsthafte Schritte unternommen würden, die von hohen Geldstrafen bis hin zu möglichen Gefängnisstrafen reichen würden. Natürlich reagierten die Spieleentwickler sehr schnell.

Blizzard und Valve haben jegliche chancenbasierte Mikrotransaktionen aus ihren Spielen entfernt, sich an die Entscheidung gehalten und das Gesetz eingehalten. 2K, Schöpfer der NBA-Serie von Videospielen, taten dies ebenfalls, obwohl sie vom BGC nicht ausdrücklich erwähnt wurden. Ein vorbeugender Akt, so scheint es.

Es gibt jedoch ein Unternehmen, das sich bis jetzt hartnäckig geweigert hat, ihre Spiele zu ändern. Diese Firma ist EA, oder Electronic Arts, die viele damit verbinden, chancenbasierte Mikrotransaktionen und Beutekisten auf ein neues Level zu heben. Ihr Spiel Star Wars:Battlefronts 2 wird weithin als Katalysator für die Empörung der Öffentlichkeit angesehen, die die Länder dazu veranlasste, zunächst Maßnahmen zu ergreifen. EA, die erklärten, dass ihre Ultimate Team-Funktion in den FIFA-Spielen immer noch nicht als Glücksspiel gilt, muss noch geändert werden. In dieser Hinsicht zeichnet sich ein Rechtsstreit ab.

Wegen den Kindern gemacht

Die BGC stellte schnell klar, dass seine unnachgiebige Haltung gerade darin besteht, jede Praxis zu verhindern, die es als Glücksspiel für Kinder hält. Angesichts der Tatsache, dass die erwähnten Spiele, CS:GO, Overwatch und FIFA eine große Anhängerschaft bei Kinder haben, mussten die Änderungen vorgenommen werden, um Gesetzesverstöße zu vermeiden.

In der Zwischenzeit haben sich die Niederlande bewegt, um die Meinungen Belgiens widerzuspiegeln. Sie fordern ebenfalls, dass Entwickler Änderungen an den Spielen vornehmen oder rechtliche Schritte riskieren. Aus Sicht der Niederlande betreiben die Entwickler Glücksspiele ohne eine entsprechende Lizenz, was die Aktivitäten illegal macht. Die Regulierungsbehörden beider Länder erklärten ausdrücklich, dass sie versuchen würden, ähnliche Entscheidungen aus Ländern in der europäischen Region voranzutreiben und ein klares Bild davon zu zeichnen, was die Zukunft für Videospiele und Videospielentwickler bedeutet.

Quelle:
https://www.gamblinginsider.com/news/5801/belgium-continues-loot-box-suppression