Europäischer Glücksspielmarkt boomt

07.02.2019 - Rita Sherman

Europas Glücksspiel steigt weiter an Die Nachfrage nach Glücksspielen in Europa nimmt zu. Studien zeigen, dass die Spieler, wenn der Bedarf nicht durch einen regulierten Markt gedeckt wird, ihren Nervenkitzel anderswo suchen. Was in keiner Weise bedeutet, dass sie dies nicht bereits in grossem Massstab tun.

Das Geschäft auf illegalen Online-Webseiten boomt in allen Industrieländern und besonders in Europa. Der Grund ist einfach und vorhersehbar: Die Nachfrage rechtfertigt das Angebot. Zwar trifft es zu, dass in vielen Ländern strengere Vorschriften umgesetzt werden, der illegale Markt ist jedoch weiterhin lebendig und ein geschäftiger Knotenpunkt für den Handel rund um die Uhr.

Die Erfolgsgeschichte: Italien

Es ist nicht alles Schicksal, und Länder wie Italien und Griechenland werden den Erfolg ihrer jeweiligen regulierten Märkte bezeugen können. Laut einer unabhängigen Studie des renommierten Forschungsunternehmens Eurispes hat die italienische Regierung allein im Jahr 2017 insgesamt 10 Milliarden Euro an Steuern eingenommen. Dies bedeutet einen landesweiten wirtschaftlichen Aufschwung und gibt Geld für eine sinnvolle Verwendung! Noch erstaunlicher und bezeichnender für die allgemeine Lage der Branche ist die Tatsache, dass diese Zahl im Vergleich zum Vorjahr eine Wachstumsrate von 100% darstellt und eine beeindruckende 7-mal höhere Einkommensskala darstellt als bisher bis ins Jahr 2003 zurück.

Die Umfrage ergab auch, dass 28% der Italiener spielen, um zu gewinnen - und sie spielen für echtes Geld. 85% der Italiener geben zu, die "alten" Rubbellose zu geniessen, einige öfters als andere. Zwar gibt es illegale Anbieter, aber 70% aller Teilnehmer geben an, noch nie von einem illegalen Betreiber angesprochen worden zu sein oder jemals den entferntesten Kontakt zu illegalem Glücksspiel gehabt zu haben. Dies zeigt deutlich, dass die meisten der illegalen Glücksspielbetreiber sozusagen unter dem Deckel der Dunkelheit tätig sind.

Die Erfolgsgeschichte: Griechenland

Dank eines regulierten Online-Marktes ist Griechenland bei weitem nicht so zahlungsunfähig wie früher. Griechische Staatsbürger scheinen Online-Spiele gegenüber landbasierten Glücksspielen zu bevorzugen. Heute boomt die Branche. 2018 war das zweite Jahr in Folge, dass aus der Onlinebranche mehr zu versteuernden Einkommen erzielt wurde als aus landbasierten Casinos.

Nichts Gutes entsteht aus Verwirrung

Und dann ist da noch Holland. Traditionell etwas auf der Seite des Konservativen, hat in den letzten zehn Jahren eine deutliche Verschiebung stattgefunden. Man denke an Amsterdam, die Stadt, die als eine der liberalsten und freigeistigsten der Welt gilt. Es ist schwer vorstellbar, dass derzeit nur eine begrenzte Anzahl von Casinos auf der offiziellen niederländischen Plattform (sprich: staatlich kontrollierte Plattform) zugelassen sind.

Die offizielle Aufsichtsbehörde, Kansspelautoriteit, macht kein Geheimnis daraus, dass der Kampf gegen illegale Betreiber fruchtlos ist. Die Gesetzgebung ist, gelinde gesagt, verwirrend, was dazu geführt hat, dass sich Holland zu einem recht-königlichen Fest für illegale Glücksspielseiten entwickelt hat.

Regulierung ist in Europa von zentraler Bedeutung - diese Realität kann nicht geleugnet werden. Regierungen und Regulierungsbehörden auf der ganzen Welt wären gut beraten, ihre Ansichten zu den Themen rund um das illegale Glücksspiel neu zu bewerten.

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Quelle:
https://www.vegasslotsonline.com/news/